Marion Bahler                                              Acrylbilder, Collagen und mehr

 

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Zu den Bildern:

Die Farben der Acrylbilder sind anfangs durchweg mit dem Spachtel aufgetragen und zwar in mehreren Schichten. Diese Schichten geben die Möglichkeit, obere Farbflächen abzutragen bzw. abzuschaben und Teile der unteren Schicht wieder freizulegen und hervorleuchten zu lassen.

Der Einbau von Strukturen und das Abschwächen bzw. Aufhellen der Farben, das ständige „leben“ und „sterben lassen“ machen das Malen zu einem lebendigen Prozess, indem dem Zufall und der Spontaneität Raum gelassen werden können.
Den Farben Raum geben oder auch dem Raum Farbe geben – dies umzusetzen machen relativ große Formate nötig, nur so wirken die Bilder richtig.

Es wurden bei den meisten Bildern nur die drei Grundfarben verwendet, durch die Überlagerung in der Spachteltechnik kam es zu den verschiedenen Farbnuancen.
Die Farben sollen Spannung erzeugen, kräftig wirken und dennoch Transparenz zeigen. Auch „Leichtigkeit und Schwere“ auf einem Bild zu vereinen war ein Thema.

Bei den Collagen wurden sowohl Ausschnitte aus Zeitungen, Zeitschriften also auch verschiedene Materialien wie Rupfen, Strohhalme, verschiedene Pappen, Papier, Naturmaterialien und vieles mehr verwendet und mit der Acrylfarbe eingearbeitet.

Auch durch das Auftragen von Spachtelmasse und Sand mit anschließendem Übermalen wird den Bilder Struktur und Plastizität verliehen, teilweise kommt es zu räumlichen Eindrücken.

Mit Pastellkreiden bekommen manche Bilder noch den letzten „Schliff“.

Im Übrigen liegt es – wie so oft – im Auge des Betrachters, was der Einzelne in den Bildern sieht oder in ihnen zu erkennen glaubt.